Rieber zeigt skalierbare Lösungen für Kita- und Schulverpflegung
digitaler GN-Mehrwegprozess von der Abfüllung bis zur Ausgabe

digitaler GN-Mehrwegprozess von der Abfüllung bis zur Ausgabe
Ab dem 1. August 2026 startet stufenweise der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule und damit wächst die Mensa vielerorts von der Mittagsstation zum täglichen Hochleistungsbetrieb. Mehr Kinder, mehr Ausgabestellen, mehr Zeitfenster und mehr Varianten (Allergene, Sonderkost, Chargen) erhöhen den Druck auf Caterer und Einrichtungen. Wer Qualität sichern will, muss Prozesse standardisieren, digital nachweisen und logistisch beherrschen.
Parallel zur Ganztagsausweitung steigt der regulatorische Druck auf Mehrweg: In Deutschland gilt seit dem 01.01.2023 die Mehrwegangebotspflicht für Speisen und Getränke zum Mitnehmen (u. a. auch für Caterer/Lieferdienste). Auf EU-Ebene verschiebt die PPWR (EU-Verpackungsrecht) die Messlatte weiter, mit wachsendem Fokus auf Wiederverwendungssysteme und Mehrwegquoten auch im B2B-Kontext. Ein geschlossenes Mehrwegsystem, das Verlust, Umlauf und Hygiene digital beherrscht, wird damit nicht nur nachhaltiger, sondern betriebswirtschaftlich zwingend.
Rieber präsentiert diese Lösungen auf der INTERGASTRA 2026 (7.–11. Februar, Messe Stuttgart) und macht den digitalen Mehrwegprozess in der Praxis erlebbar, von der Abfüllung bis zur Ausgabe, inklusive Rücklauf und Dokumentation.
In der Praxis entstehen die meisten Fehler dort, wo es schnell gehen muss: bei Befüllung, Zuordnung und Kommissionierung. Zettelwirtschaft, Medienbrüche, Verwechslungen von Deckeln oder Behältern sowie fehlende Nachweise kosten Zeit, Nerven und im Zweifel Reklamationen. Riebers Antwort: ein standardisiertes GN-Mehrwegsystem, das jeden einzelnen Behälter eindeutig identifizierbar macht und damit Prozesse „scanbar“ und auditfähig.
Die Systembasis bildet das GN-Mehrwegsystem aus lebensmittelechtem Edelstahl, robust, hygienisch, spülprozessfest und GN-standardkompatibel. Den digitalen Sprung ermöglicht der gelaserte QR-Code nach GS1 Digital Link: Er verknüpft eine eindeutige Identität mit prozessrelevanten Informationen, die je nach Sequenz individuell abrufbar und flexibel nutzbar sind: Rückverfolgbarkeit, Bestandsführung, Prozessnachweise und Informationsbereitstellung.
Gleichzeitig löst Rieber ein strukturelles Skalierungsproblem: mehr Output bei gleichbleibender Fläche. Mit dem konischen Design des GNauto-Behälters lässt sich der Platzbedarf in der Lagerhaltung um bis zu 75 % reduzieren. Skalierung ohne zusätzliche Quadratmeter. Weil GNauto-Behälter zudem problemlos und ohne Verkeilen entstapelt werden können, ist das System auch für automatisierte Prozesse geeignet, bis hin zur robotergestützten Bereitstellung. Das spart Zeit und entlastet knappe Personalressourcen.
Rieber ist Partner im neuen INTERGASTRA-Format „LunchLab“ für Gemeinschaftsverpflegung
Zusätzlich zur Messepräsentation engagiert sich Rieber als Partner im „LunchLab“, dem neuen Ausstellungsformat der INTERGASTRA für Kita- und Schulverpflegung. Das LunchLab ist als Sonderfläche mit Bühnenprogramm, Ausstellungs- und Dialogelementen konzipiert und stellt nicht einzelne Produkte, sondern alltagstaugliche Gesamtlösungen und praxiserprobte Prozesse in den Mittelpunkt, inklusive Themen wie Qualität/Standards, Nachhaltigkeit, Finanzierung, Digitalisierung und Fachkräftegewinnung.
Ob in der Ausgabe/Regeneration oder im täglichen Cook-and-Chill und Transportbetrieb: Rieber verbindet GN-Standard, QR-Identität und Prozesssoftware zu einer durchgängigen, digitalen Mehrweg-Prozesslösung. Für Caterer und Gemeinschaftsverpflegung bedeutet das: weniger Fehler, weniger Papier, mehr Transparenz und vor allem die Sicherheit, dass Wachstum im Ganztag nicht in Komplexität endet, sondern in beherrschbaren, nachweisbaren Abläufen.
Mehr Informationen: rieber.systems