Transgourmet PUR 2026: Wo Genuss erlebbar wird und die Branche zusammenkommt

• Rund 300 Aussteller*innen zeigen die Vielfalt der Branche • Masterclasses setzen Impulse für die Zukunft der Gastronomie • Schlemmer-Atlas-Awards zeichnen die Top 50 Köche aus • Sommelier-Battle neu inszeniert: Blindverkostung als Erlebnis • PUR bestätigt sich als „Klassentreffen der Branche“ • Acht Spitzenköche, über hundert Winzer und zahlreiche Top-Gastronomen aus ganz Österreich

Auch 2026 hat sich die Transgourmet PUR einmal mehr als zentrale Plattform für die heimische Gastronomie- und Hotellerie-Szene bestätigt. Am 20. und 21. April nutzten über 6.000 Fachbesucher die Gelegenheit, sich im Salzburger Messezentrum über aktuelle Entwicklungen, Innovationen und Herausforderungen zu informieren und auszutauschen. Mit 290 Ausstellern – davon 102 Winzern aus dem In- und Ausland – sowie 20 Eigenständen zeigte Transgourmet gemeinsam mit seinen Partnern ein breites Spektrum an Produkten, Konzepten und Lösungen für die Branche.
«Die PUR ist für viele Gastronomen und Hoteliers längst ein Höhepunkt im Jahresverlauf und ein fixer Termin im Kalender“, betont Thomas Panholzer, Geschäftsführer von Transgourmet Österreich. «Gerade in einer zunehmend digitalen Welt gewinnen persönliche Begegnungen wieder an Bedeutung. Unsere Veranstaltung bringt das Who-is-who der Branche zusammen und schafft Raum für echten Austausch, neue Partnerschaften und konkrete Geschäftsmöglichkeiten – etwas, das sich digital nicht ersetzen lässt.»
Und weiter: «Wir reagieren sowohl auf Angebots- als auch auf Ausstellerseite auf aktuelle Entwicklungen,bringen Neuheiten ein und setzen Impulse. Vor allem aber fördern wir die Vernetzung innerhalb der Branche.»
Die zweitägige Veranstaltung zeigt eindrucksvoll die Vielfalt des Produktportfolios von Transgourmet. «Wir versorgen die unterschiedlichsten Betriebe – von der Systemgastronomie bis zum Fine Dining – mit maß geschneiderten Lösungen. Preisbewusste Systemgastronomie und hochwertige Fine-Dining-Konzepte existieren längst parallel. Unsere Stärke liegt darin, für all diese Welten die passenden Produkte und Services bereitzustellen – von Basiszutaten bis zu exklusiven Delikatessen», so Panholzer.

In unsicheren Zeiten können sich Gastronomen und Großverbraucher darauf verlassen, bei Transgourmet die richtigen Produkte zu scharf kalkulierten Preisen zu finden. «Der Markt befindet sich im Wandel, und wir stellen unsere Lösungskompetenz unter Beweis. Unser Anspruch ist es, Gastronom:innen nicht nur Produkte anzubieten, sondern sie mit durchdachten Lösungen nachhaltig zu begleiten», erklärt Panholzer. Gerade bei steigender Kostensensibilität sind breite Sortimente entscheidend, um optimal kalkulieren zu können.


Darf’s ein bisserl vielfältiger sein?
Transgourmet ist immer dann der Partner, wenn Vielfalt gefragt ist. Der heimische Marktführer bedient die gesamte Bandbreite der Gastronomie – von Gemeinschaftsverpflegung und Systemgastronomie über Krankenhäuser bis hin zum 5-Sterne-Haus, vom Haubenlokal über das regionale Wirtshaus bis zum Würstelstand. Entsprechend vielfältig ist auch das Sortiment.
«Wir sind Dienstleister, Innovator und Problemlöser – in Fragen des Sortiments, der Verfügbarkeit und des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Innovativ sind wir etwa bei Convenience-Lösungen und Betriebserleichterungen wie Smart Cuisine.» Diese Produktlinie steht erneut im Fokus, da sie ein zentrales Problem adressiert: den Personalmangel.
Sie richtet sich an Gastronomiebetriebe, die trotz hoher Kosten, Personalengpässen und steigenden Anforderungen Qualität und Vielfalt sicherstellen möchten. «Smart Cuisine entlastet Küchenteams – ohne geschmackliche Kompromisse.» Die Qualität ist top – handelt es sich doch um «High-End-Convenience»: Menükomponenten werden bei Niederwieser in Tirol von erfahrenen Köchen zubereitet, servierfertig verpackt und termingerecht ausgeliefert. Für Gastronomen und Gemeinschaftsverpfleger bedeutet das: Die Speisen müssen nur noch regeneriert werden. Ergänzt wird das Angebot durch Salate, Toppings, Dressings und Desserts aus dem Transgourmet-Profi-Sortiment.

Eigenmarken „für jede Brieftasche“
Eigenmarken sind seit jeher Teil der Transgourmet-DNA – in wirtschaftlich angespannten Zeiten gewinnen sie zusätzlich an Bedeutung. Die Eigenmarke Economy mit ihrem «optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis» verzeichnet aktuell starke Nachfrage und deckt das Basissortiment zuverlässig ab.

Auch die Linie Quality, die Markenqualität zum besten Preis verspricht, wurde auf der PUR präsentiert. Ebenso im Fokus: Bio- und Nachhaltigkeitsmarken, die sich weiterhin positiv entwickeln. «Es gibt kaum noch Kund:innen, die ausschließlich im Preiseinstieg oder im Premiumsegment einkaufen – viele kombinieren bewusst, um Genuss und Kalkulation optimal auszubalancieren», so Transgourmet Einkaufschef Manuel Hofer. Die speziell für Großverbraucher entwickelte Bio-Eigenmarke Natura feierte auf der Fachmesse ihr fünfjähriges Jubiläum.


Spitzenköche zeigen, was sie können
Ein zentrales Element der PUR ist «Fine Dining auf höchstem Niveau». Neben den hauseigenen Spitzenköchen sorgen renommierte Gastköchinnen und -köche jedes Jahr für Inspiration und geben ihr Wissen weiter. In diesem Jahr spiegelten die Kochstationen die kulinarische Kompetenz des ganzen Landes wider: Die Köche kamen aus sechs Bundesländern. Am Montag kochten Sören Herzig, dessen Kochkünste mit einem Michelin-Stern und vier Hauben ausgezeichnet wurden, aus dem gleichnamigen Lokal in Wien, Werner Tschiedel aus dem Gasthaus Ziegelwerk in Wimpassing (Bgdl.), Matthias Hausburg aus der Wiener Labstelle und Alexander Forbes vom Hotel Berghof in Sankt Johann. Am zweiten Messetag übernahmen Mario Hirschberger aus dem Bergisel SKY, Janine Wieland aus der Brasserie Leonis im Löwen Hotel im vorarlbergerischen Schruns, Hans-Peter Fink jun. vom Gasthaus Haberl (Stmk.) und Yaoyao Hu aus dem gleichnamigen Lokal in Salzburg.Gekocht wurde überwiegend mit Produkten aus dem exklusiven Transgourmet Cook-Sortiment.

Cook-Masterclasses: Zukunft der Gastronomie
Die stark nachgefragten Cook-Masterclasses gaben auch heuer wieder Einblick in aktuelles Wissen „auf Augenhöhe“ und spannten einen Bogen von Haltung über Handwerk bis hin zu innovativen Produktlösungen.
Christophe Saintagne, Executive Chef des Pariser Restaurants Baccart und Sous Chef von Alain Ducasse, zeigte die Einsatzmöglichkeiten der fermentierten Fond-Basis SHO des Food-Tech-Unternehmens «The Mediterranean Food Lab». Der rein pflanzliche Fond basiert auf fermentiertem Getreide und Hülsenfrüchten. Italia & Amore widmete sich dem neu im Cook-Sortiment gelisteten Miéral-Geflügel sowie dessen Tradition und Aufzucht.
Internationale Produktkompetenz brachte „Nice to Meat“ mit und präsentierte japanisches Wagyu-Beef samt optimaler Zubereitung. Die Pâtisserie-Experten von Valrhona widmeten sich der Geschichte und sensorischen Tiefe der Guanaja-Schokolade.
So rückte die Session „Kochen mit Haltung“ die bewusste Entscheidung für Bio-Zutaten in den Mittelpunkt, während Rational eindrucksvoll demonstrierte, wie sich intensive Räucheraromen direkt im Combi-Dämpfer erzeugen lassen – ganz ohne klassischen Räucherofen.

Handwerk im Glas: Meisterklassen für Kaffee, Wein & Spirituosen
Auch die Getränkewelt wurde umfassend inszeniert: In spezialisierten Masterclasses reichten die Themen von Kaffeehandwerk über internationale Schaumweine bis hin zu hochwertigen Spirituosen und Terroir geprägten Weinen. In der JAVA Kaffee-Erlebniswelt stand die Trommelröstung im Mittelpunkt, ergänzt durch Einblicke in perfekte Kaffeezubereitung, Latte Art und die Kombination von Kaffee und Eis.
Transgourmet Trinkwerk präsentierte auf einem eigenen Stand internationale Schaumweine und Weinraritäten. Sommelier Moritz Huth – der 2024 als VINEUS Newcomer Sommelier ausgezeichnet wurde – stellte «Top-Qualitäten abseits der Champagne» vor. David Gölles und Hans Reisetbauer inszenierten ein «Edelbrand Ping-Pong». Der japanische Konzern Suntory lud zum «Hibiki Japanese Harmony Tasting», das Whisky als Ausdruck von Handwerkskunst und Ästhetik erlebbar macht.
Das Weingut Clemens Busch widmete sich den «Schiefermelodien» der Lage Marienburg, während Stefan Potzinger den Herkunftscharakter steirischer Sauvignon Blancs beleuchtete. Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Sommellerie: Weingüter öffneten ihre «Schatzkammern» und präsentierten rare Spezialitäten.

Show & Erlebnis
Für Begeisterung sorgten die Flair-Bartending-Shows von Rafael Arce: Der Argentinier ließ die Flaschen «tanzen» und zeigte eindrucksvoll, wie sich Mixologie, Präzision und Entertainment zu einer eigenen Kunstform verbinden.

Sommelier-Battle: Blindverkostung als Erlebnis
Nach der erfolgreichen Premiere 2025 ging die von Trinkwerk und dem Magazin KALK&KEGEL organisierte Sommelier-Battle «Schlag den Schlögl und ’ne Schelle für Schelli» in die «Verlängerung».
Die Spitzen-Sommeliers Willi Schlögl und Johannes Schellhorn stellten sich dabei 20 Herausforderern in einer Blindverkostungs-Challenge. Verkostet wurden sorgfältig kuratierte Spezialitäten aus dem Trinkwerk Sortiment – inszeniert als spannendes und unterhaltsames Format, das Fachwissen und Erlebnis verbindet.

Schlemmer Atlas Awards: Bühne für die Besten
Zum vierten Mal wurden im Rahmen der PUR die «Schlemmer Atlas Awards» an die Top 50 Köche verliehen. Die Auszeichnung ehrt Persönlichkeiten, die mit ihrer kulinarischen Handschrift Maßstäbe setzen. Die Verleihung fand im Rahmen der «Big Bottle-Party» statt, die sich als gesellschaftlicher Höhepunkt etabliert hat. «Auch uns ist es ein Anliegen, den Besten der Besten ein Forum zu geben und dem Besonderen eine Bühne zu bieten», so Jörg Leu von der Busche Verlagsgesellschaft.

Die PUR ist «Klassentreffen der Branche»
Die Branche steht vor großen Herausforderungen – und sucht nach Antworten. Die PUR versteht sich als Plattform, diese zu geben: mit Produkten, Services und vor allem durch Austausch. «Die PUR ist nicht bloss eine Messe, sondern ein Ort, an dem die wichtigsten Themen der Branche verhandelt werden», fasst Panholzer zusammen. «Wir sehen es als unsere Aufgabe, diesen Austausch zu ermöglichen und Perspektiven aufzuzeigen.» Mit ihrem breiten Themenspektrum, hochkarätigen Gästen und praxisnahen Impulsen hat die PUR 2026 erneut unterstrichen, warum sie zu den wichtigsten Fachveranstaltungen der österreichischen Gastronomie zählt.

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