Vineus Wine Award 2026

Publikums-Voting für Newcomer Winzer:innen und Sommeliers gestartet.

Wer wird Österreichs Newcomer Winzer:in und Newcomer Sommeliere des Jahres 2026? Darüber entscheidet ab sofort auch das Publikum. Nachdem eine Fachjury die Finalist:innen ausgewählt hat, startete am 5. August das Online-Voting zum VINEUS Wine Award. Bis 5. September kann täglich auf www.vineus.at abgestimmt werden.

Viele Karrieren haben hier begonnen: Bühne frei für die «next generation»

Viele heute erfolgreiche Persönlichkeiten der österreichischen Weinszene – darunter Johann Gisperg, Wolfgang Hagn jun., Leo Figl oder Jürgen Trummer auf Winzerseite und Thomas Kracher, Maximilian Steiner sowie der erste Blind-Sommelier des Landes Moritz Hutz als Sommeliers – standen zu Beginn ihrer Karriere selbst auf der Bühne des VINEUS Wine Awards. Seit 15 Jahren macht Transgourmet mit dem Branchenpreis jene Talente sichtbar, die das Potenzial haben, die österreichische Weinszene nachhaltig mitzugestalten. Der Award versteht sich damit nicht nur als Auszeichnung, sondern auch als Sprungbrett für die nächste Generation der Branche.

«Beim VINEUS geht es nicht darum, den bekanntesten Namen auszuzeichnen. Uns interessiert, wer heute schon erkennen lässt, wohin sich die österreichische Weinszene entwickelt. Genau deshalb holen wir jedes Jahr junge Winzerinnen,Winzer und Sommeliers vor den Vorhang. Viele ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger haben sich inzwischen einen Namen gemacht – das zeigt, dass der VINEUS tatsächlich ein Sprungbrett sein kann. Umso mehr freut es uns, dass das Publikum auch heuer wieder mit seiner Stimme über die Siegerinnen und Sieger mitentscheidet», freut sich Thomas Panholzer, Geschäftsführer Transgourmet Österreich

Drei Finalist:innen, drei ganz eigene Handschriften

Für den Titel «Newcomer Winzer:in des Jahres» sind heuer Verena Schmid aus dem Kamptal sowie Florian Dillinger und Peter Grill aus der Südsteiermark nominiert. Die Fachjury bewertete die eingereichten Weine zunächst in einer Blindverkostung.Zusätzlich flossen Kriterien wie Preis-Leistungs-Verhältnis sowie Präsentation und Vermarktung in die Gesamtbewertung ein.

Ausführliche Porträts der Finalist:innen finden Sie im beigefügten Presse-Kit.

Mehr als die Empfehlung eines guten Weins

Sommeliers prägen das Genusserlebnis eines Restaurantbesuchs entscheidend mit. Sie beraten Gäste bei der Weinauswahl, gestalten Weinkarten und schlagen die Brücke zwischen Küche, Keller und Gast. Neben fundiertem Fachwissen braucht es dafür vor allem Gespür für Menschen und Freude am Gastgebersein. Im Finale um den Titel «Newcomer Sommelier des Jahres 2026» stehen Simone Furtlehner, Georg Damberger und Christian Posch. Mit ihrer fachlichen Kompetenz, ihrem Engagement und ihrer Freude am Gastgebersein haben sie die Fachjury bestehend aus Michael Pöcheim-Pech, Herausgeber und Chefredakteur des Genussmagazins KALK&KEGEL sowie Vertreter:innen der Sommelier-Union überzeugt.

Jetzt abstimmen

Von 5. August bis einschließlich 5. September 2026 kann auf www.vineus.at täglich eine Stimme abgegeben werden. Die Gewinner:innen werden gemeinsam mit den weiteren Preisträger:innen des 15. VINEUS Wine Awards am 21. September 2026 im Rahmen einer feierlichen Gala in der Steiermark ausgezeichnet. Mit dem Titel ist mehr verbunden als eine Auszeichnung: Die Sieger:innen profitieren vom Netzwerk von Transgourmet, gewinnen zusätzliche Sichtbarkeit innerhalb der Branche und – im Fall der Winzer:innen – die Chance auf Fixlistungen ihrer ausgezeichneten Weine.

Verena Schmid (Gobelsburg, Kamptal/NÖ)

Jung, nachhaltig und voller Leidenschaft
Während viele Gleichaltrige noch studieren, verantwortete Verena Schmid bereits ihre dritte Weinlese. Nach ihrer Ausbildung an der HBLA Klosterneuburg kehrte sie bewusst in den Familienbetrieb nach Gobelsburg zurück. Gemeinsam mit ihrer Familie bewirtschaftet sie rund 18 Hektar Weingärten und setzt konsequent auf nachhaltigen Weinbau – von begrünten Rebzeilen über den Verzicht auf Herbizide bis hin zur eigenen Photovoltaikanlage. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der Grüne Veltliner, den sie mit viel Fingerspitzengefühl und klarem Herkunftsverständnis interpretiert. Wer ihre Weine verkostet, spürt schnell: Hier wächst eine junge Winzerin heran, die Tradition respektiert und zugleich ihren eigenen Weg geht.

Weingut: Weingut Schmid
Ort: Gobelsburg, Kamptal
Rebfläche: ca. 18 ha
Philosophie: Nachhaltige Bewirtschaftung, klare Herkunft und schonende Kellerarbeit

Finalweine:
Grüner Veltliner Ried Spiegel 2023 Kamptal DAC Reserve
Grüner Veltliner Gobelsburg 2025 Kamptal DAC
Grüner Veltliner Löss 2025 Kamptal DAC
Warum nominiert? Weil sie zeigt, dass Alter nichts über Reife aussagt – weder beim Wein noch bei der Winzerin.

Florian Dillinger (Leutschach, Südsteiermark/Stmk.)

Zurück in die Südsteiermark – aus Überzeugung
Florian Dillinger hätte nach seinen Stationen in der Schweiz und Südafrika viele Wege einschlagen können. Stattdessen entschied er sich für den Familienbetrieb in Leutschach. Dort verbindet er internationale Erfahrungen mit den Besonderheiten der südsteirischen Weinlandschaft. Seine Leidenschaft gilt Weinen, die ihre Herkunft unverfälscht widerspiegeln. Als Mitgründer des Winzernetzwerkes „Sieme“, steht Florian für ein modernes herkunftsbezogenes Konzept zeitgenössischer südsteirischer Weine.

Weingut: Weingut Dillinger
Ort: Leutschach an der Weinstraße, Südsteiermark
Rebfläche: ca. 10 ha
Philosophie: Nachhaltige Bewirtschaftung, traditionelle Handwerkskunst und authentischer Herkunftscharakter

Finalweine:
Sauvignon Blanc Ried Wolleschnigg 2022
Gelber Muskateller Südsteiermark DAC 2025
Sauvignon Blanc Südsteiermark DAC 2025
Warum nominiert? Weil er Herkunft nicht nur predigt, sondern in jedem Wein erlebbar macht.

Peter Grill (Leutschach, Südsteiermark/Stmk.)

Große Weine entstehen nicht im Keller
Für Peter Grill beginnt Qualität lange vor der Lese. Im Weingarten am Eichberg entscheidet sich, was später ins Glas kommt. Gemeinsam mit seiner Familie bewirtschaftet er rund zwölf Hektar Rebfläche mit viel Handarbeit und Respekt vor der Natur. Seine Weine sind geprägt von den Lagen des Eichbergs, von Geduld und dem Anspruch, den Charakter der Südsteiermark möglichst unverfälscht einzufangen. Statt kurzfristigen Trends folgt Grill konsequent seiner eigenen Handschrift – ruhig, präzise und authentisch.

Weingut: Weingut Grill
Ort: Leutschach an der Weinstraße, Südsteiermark
Rebfläche: ca. 12 ha
Philosophie: Nachhaltigkeit, Handlese und terroirgeprägte Weine vom Eichberg

Finalweine:
Gelber Muskateller Südsteiermark DAC 2024
Morillon Eichberg 2024
Sauvignon Blanc Ried Karnerberg 2021
Warum nominiert? Weil seine Weine zeigen, dass Herkunft oft die stärkste Zutat ist.

Simone Furtlehner

Wer kochen kann, versteht auch Wein
Der Weg von Simone Furtlehner in die Sommellerie führte nicht über den Weinkeller, sondern über die Küche. Dort entwickelte sie ihr Gespür für Aromen und harmonische Kombinationen. Heute verbindet sie dieses Wissen mit fundierter Weinkompetenz und internationaler Erfahrung – unter anderem bei Mother Rock Wines in Südafrika. Für sie ist Wein weit mehr als ein Getränk: Jede Flasche erzählt eine Geschichte, die erst im Zusammenspiel mit den Gästen lebendig wird. Genau diese Begeisterung macht ihre Beratung so besonders.

Aktueller Betrieb: Café Capra
Aktuelle Position: Sommelière
Ausbildung: Österreich Sommelière und Diplom-Sommelière
Besonderes: Beruflicher Ursprung in der Küche; internationale Erfahrung bei Mother Rock Wines in Südafrika; verbindet Wein und Kulinarik auf besondere Weise.

Warum nominiert? Weil sie immer auf der Suche nach neuen Weinen und damit neuen Erlebnissen für ihre Gäste ist. Ihr Interesse geht weit über das eines „normalen“ Sommeliers hinaus. Sie ist im Austausch mit Winzer:innen, um Wein besser und tiefer zu verstehen.

Georg Damberger

Die richtige Empfehlung beginnt mit Zuhören
Nicht jede Weinberatung beginnt mit einer Flasche – manchmal beginnt sie mit einer Frage. Georg Damberger ist überzeugt, dass der beste Wein immer jener ist, der zum Menschen am Tisch passt. Im Landhaus Bacher entwickelte er sich vom Commis Sommelier zum Sommelier und lernte dabei, dass Fachwissen nur die Grundlage ist. Entscheidend sind Aufmerksamkeit, Empathie und das Gespür für den richtigen Moment. Genau diese Mischung macht ihn zu einem Gastgeber, der Wein verständlich und genussvoll vermittelt.

Aktueller Betrieb: Landhaus Bacher
Aktuelle Position: Sommelier
Ausbildung: Hotelfachschule Krems
Besonderes: Entwicklung vom Commis Sommelier zum Sommelier im Landhaus Bacher; Fokus auf persönliche Weinberatung und Gästeerlebnis.

Warum nominiert? Ein Sommelier mit den Qualitäten eines Top-Gastgebers. Georg repräsentiert die neue Generation an Sommeliers, denen es immer um das Gästeerlebnis geht und nie nur um technische und langweilige Weinbeschreibungen.

Christian Posch

Ein Film, ein Glas Bordeaux – und eine neue Leidenschaft
Manchmal beginnt eine Karriere mit einem einzigen Moment. Bei Christian Posch waren es ein Glas Bordeaux und der Film Uncorked, die seine Begeisterung für Wein entfachten. Seither führte ihn sein Weg durch renommierte Spitzenbetriebe bis nach Oberlech und auf Weingüter im Burgund. Was ihn antreibt, ist bis heute dieselbe Neugier wie am ersten Tag. Jede Flasche erzählt für ihn eine eigene Geschichte – und genau diese Geschichten möchte er mit seinen Gästen teilen.

Aktueller Betrieb: Burg Vital Resort Oberlech
Aktuelle Position: Sommelier im Hotelrestaurant
Ausbildung: Certified Sommelier (Court of Master Sommeliers)
Besonderes: Internationale Praktika auf renommierten Weingütern, zuletzt im Burgund; verbindet Fachkompetenz mit großer Begeisterung für Wein und Gastlichkeit.

Warum nominiert? Lebt und liebt Wein und bildet sich hier auf höchstem Niveau weiter. Christian zählt zudem zu den besten Verkostern des Landes und liefert somit Pairings, die den Gästen in Erinnerung bleiben.

vineus.transgourmet.at