Kaffee aus dem Automaten? Das ist nichts Neues.

Ganze Kaffeebohnen in Barista-Qualität aus dem Automaten jedoch schon! Seit April dieses Jahres bietet die Innsbrucker Kaffeerösterei „coffeekult“ österreichweit erstmals Kaffeebohnen höchster Qualität im Automatenverkauf an.

Am „coffeekult“-Standort Innrain, gegenüber der Ottoburg, können die direkt in Innsbruck und frisch gerösteten Rohkaffeebohnen des mehrfachen nationalen und internationalen Barista Meisters Cem Korkmaz bezogen werden – einfach und unkompliziert aus Verkaufsautomaten im „coffeekult Self Service Store“.

Zündende Idee in der Pandemie
Keinen Stillstand, sondern mit neuen Ideen und Vertriebswegen aus der Krise gehen, das war gleich zu Beginn der Corona-Pandemie die Devise von Cem Korkmaz, dem Gründer und Inhaber von „coffeekult“. Aufgrund von Lockdowns und Kontaktbeschränkungen ist beim Barista Meister Korkmaz sehr schnell die Idee der Kaffee-Verkaufsautomaten gewachsen und das hat er auch zügig umgesetzt: in nur knapp 2 Wochen wurde der „coffeekult“-Standort Altstadt, gegenüber der Ottoburg, komplett umgestaltet.

Weltweite Kaffeekompetenz, aus Automaten
Beste Qualität auch im Automatenverkauf, das stellte sich gleich zu Beginn als größte Herausforderung dar, sowohl für den Pionier in der Automatenherstellung, dem deutschen Unternehmen „Sielaff“, als auch für den hoch dekorierten Barista Meister Cem Korkmaz. Es musste sowohl Verkauf und Lagerung des sensiblen Lebensmittels Kaffee im Automaten gewährleistet sein, als auch die persönlichen und hohen Ansprüche des Barista-Meistern an ein Kaffeegetränk aus Automaten.
„Die Erwartungen unserer Kundinnen und Kunden sind hoch, ich wollte daher nicht nur das Beste aus meinen Kaffeeröstungen holen, sondern und auch aus den Automaten“, so Korkmaz.

Hier zeigte sich die richtige Wahl des Automatenherstellers als entscheidender Vorteil: Bereits 1887 erhielt die deutsche Firma „Sielaff“ vom Kaiserlichen Patentamt die Patentschrift für einen "Selbstthätigen Verkaufsapparat", diese Erfahrung von mehr als 130 Jahren hat Maßstäbe gesetzt: Eine ausgefeilte Technik, von Grammatur-Einstellung bis zur Telemetrie, machten die „Sielaff“-Verkaufsautomaten auch für den Kaffeeprofi zur wahren Spielwiese.

An die 100 Probeverkostungen waren für die Feinkalibrierung des Kaffees vor Ort notwendig, um den Kundinnen und Kunden auch das gewohnte Geschmackserlebnis bieten zu können, so wie von „coffeekult“ gewohnt und erwartet. Durch die Möglichkeit der grammgenauen Kaffeewahl und Einstellung des Mahlgrades, konnte der Barista auch verschiedenen Kaffeebohnensorten, passend zum jeweiligen Getränk ,auswählbar machen: eine eher helle und fruchtige Röstung für den klassischen Verlängerten, für Espressi und die mit Milch verfeinerten Getränke eine dünklere und starke Röstung. Zudem wird bei jedem Getränk mehr Kaffeemehl portioniert, als in der Branche üblich: „Da wird oft an der falschen Seite gespart! Hier erhalten wir dann zwar weniger Kaffee pro Kilogramm, können so jedoch das beste Ergebnis in jeder Tasse Kaffee erzielen“, zeigt sich Cem Korkmaz überzeugt. Neben den lokal gerösteten Bohnen kommt auch ausschließlich Tiroler Frischmilch zum Einsatz, was im Automatenverkauf sehr unüblich ist, da meist mit industriellem Milchpulver gearbeitet wird. „Natürlich ist das alles nicht mit dem von Hand zubereiteten Kaffee eines Baristas vergleichbar, aber es ist eine bisher noch nie dagewesenen Qualität des Automatenkaffees möglich“, so Korkmaz!

Es versteht sich von selbst, dass der Meister – über das Kaffeegetränk hinaus – weiterdenkt: Kaffeebohnen werden nur im Ganzen und mit frischestem Röstdatum im Automaten platziert, der die Produkte bis zum Kauf steril und luftdicht verwahrt. Das garantiert eine durchwegs hohe Qualität und Frische. Und beim Kaffeeautomaten selbst wurden die Reinigungsintervalle angepasst, damit mehrmals am Tag die Leitungen mit Frischmilch und Wasser gespült werden und natürlich schaut der Barista Meister selbst täglich persönlich vor Ort vorbei!

Kaffee-Kunst trifft Bildende Kunst
Schmuddelige Kaffeeautomaten im kleinen Kämmerchen, das war gestern. Im „coffeekult Self Service Store“ werden Kaffee und Automaten in ansprechendem Ambiente präsentiert. Umrahmt von einem Kunstwerk des Tiroler Künstlers Lukas Goller, wird den Kundinnen und Kunden die Welt des Kaffees auch bildlich näher gebracht und schmackhaft gemacht. Lukas Goller, der seit Jahren auf renommierten und internationalen Kunstmessen vertreten ist, bringt eindrucksvoll – rund um die „Sielaff“-Automaten platziert – die Passion von „coffeekult“ bildlich auf die Wand: Erlesener Rohkaffee aus aller Welt, der schonend und mit viel Expertise und Liebe in Tirol trommel-geröstet wird.

Der neu gestaltete „coffeekult Self Service Store“ lädt 7 Tage die Woche, zwischen 5 Uhr Früh und 22 Uhr Abends zum Automaten-Kaffeekonsum ein, egal ob lokal geröstete Bohnen aus Meisterhand, oder frisch zubereitete Kaffeegetränke.

www.sielaff.com